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Versicherungsteuer: Die 19 %, die niemand auf der Rechnung sieht

Auf fast jede Versicherungsprämie zahlst du 19 Prozent Steuer. Was die Versicherungsteuer ist, wofür sie anfällt – und wofür nicht.

Haftpflicht, Hausrat, Kfz, Rechtsschutz – auf fast jede Versicherung, die du abschließt, zahlst du eine Steuer, von der die meisten noch nie gehört haben: die Versicherungsteuer.

Der reguläre Satz beträgt 19 Prozent der Prämie und entspricht damit dem Mehrwertsteuersatz. Der Grund für die eigene Steuer: Versicherungsleistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit, also greift stattdessen die Versicherungsteuer. Sie wird vom Versicherer abgeführt und ist in deinem Beitrag bereits enthalten – auf der Police taucht sie selten gesondert auf.

Nicht jede Versicherung ist betroffen. Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen sind ausgenommen, weil sie der Vorsorge dienen. Für bestimmte Sparten gelten abweichende Sätze. Belastet werden vor allem die klassischen Sach- und Haftpflichtversicherungen.

Konkret heißt das: Von 100 Euro Haftpflichtbeitrag sind rund 16 Euro Versicherungsteuer. Über alle Policen eines Haushalts kommt da im Jahr eine spürbare Summe zusammen – die in keiner Steuerstatistik auf deinem Namen auftaucht.

Wie viel Versicherungsteuer in deinem Budget steckt, fließt in die Gesamtrechnung des Abgaben-Rechners ein.

Häufige Fragen

Auf welche Versicherungen fällt keine Versicherungsteuer an? Auf Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen sowie bestimmte Vorsorgeprodukte.

Ist die Versicherungsteuer dasselbe wie die Mehrwertsteuer? Nein. Versicherungsleistungen sind von der Mehrwertsteuer befreit; an ihrer Stelle wird die Versicherungsteuer erhoben – mit demselben Satz von 19 %.

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