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· Netto vom Netto

Das ändert sich 2026 bei deinem Netto

Höherer Grundfreibetrag, aber kräftig steigende Beitragsbemessungsgrenzen: Warum 2026 für viele ein Nullsummenspiel wird.

Zum Jahreswechsel hat sich an deinem Gehaltszettel mehr getan, als die Schlagzeilen vermuten lassen — und nicht alles davon ist eine Entlastung.

Die gute Nachricht zuerst: Der Grundfreibetrag steigt von 12.096 auf 12.348 Euro. Der gesamte Einkommensteuertarif nach §32a EStG wurde nach rechts verschoben, um die kalte Progression abzumildern. Auch bei Familien gibt es mehr: Das Kindergeld liegt bei 259 Euro pro Monat und Kind, der Kinderfreibetrag bei 9.756 Euro für zusammen veranlagte Eltern. Die Pendlerpauschale beträgt 0,38 Euro pro Kilometer — ab dem ersten Kilometer.

Die weniger gute Nachricht: Die Beitragsbemessungsgrenzen der Sozialversicherung sind deutlich gestiegen. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung gilt 2026 eine Grenze von 8.450 Euro im Monat (101.400 Euro im Jahr), in der Kranken- und Pflegeversicherung 5.812,50 Euro im Monat (69.750 Euro im Jahr). Wer darüber verdient, zahlt jetzt auf einen größeren Teil seines Einkommens Beiträge. Dazu kommt der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen von 2,9 Prozent.

Unterm Strich heißt das: Die Steuerseite entlastet leicht, die Sozialabgaben belasten stärker. Für viele mittlere und höhere Einkommen ist 2026 damit ein Nullsummenspiel — oder sogar ein Minus. Rechne mit unserem Einkommensteuer-Rechner nach, wie es bei deinem Brutto konkret aussieht.

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