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Heizen mit Gas und Öl: Was die CO₂-Steuer 2026 wirklich kostet

Der CO₂-Preis verteuert Heizöl und Erdgas spürbar. Wie viel 2026 zusammenkommt – und warum es in den nächsten Jahren teurer wird.

Wer mit Öl oder Gas heizt, zahlt seit einigen Jahren einen Aufschlag, der politisch gewollt steigt: den CO₂-Preis. 2026 funktioniert er erstmals anders als zuvor.

Statt eines festen Preises pro Tonne gilt 2026 ein Korridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne CO₂. Der Preis bildet sich per Auktion innerhalb dieser Spanne. Am oberen Ende bedeutet das beim Heizen ganz konkret:

  • Heizöl: bis zu rund 20 Cent CO₂-Kosten pro Liter.
  • Erdgas: bis zu rund 1,4 Cent pro Kilowattstunde.

Beide Werte sind brutto, also inklusive der 19 Prozent Mehrwertsteuer, die auf den CO₂-Preis noch oben drauf kommt.

Dazu kommt beim Erdgas die Energiesteuer (Heizsteuersatz 0,55 Cent pro Kilowattstunde) und beim Heizöl der Energiesteuersatz für leichtes Heizöl. In Summe ist der staatliche Anteil an den Heizkosten erheblich – und er wächst, denn der CO₂-Preis ist als steigend angelegt.

Das ist auch der politische Punkt: Wer auf Öl- oder Gasheizung sitzt, trägt ein wachsendes Kostenrisiko. Wie stark dich das trifft, hängt von Heizart und Verbrauch ab. Der Abgaben-Rechner rechnet es für deinen Haushalt durch.

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